Relaxed and More in Osnabrück


Gaming, Privatvorführungen, Lieblingsserien auf der großen Leinwand und Firmenevents: Im Saal 8 der Filmpassage ist seit Oktober alles möglich.

„Das Kino ist nicht zum Vereinsamen da, sondern ein Begegnungsort“, sagt Anja Thies (Geschäftsführerin der Filmpassage Osnabrück), „und es ist ein Medium für Jedermann. Deshalb versuchen wir, mit unserem Programm alle Zielgruppen zu erreichen.“ Bisher sind die Gamer jedoch außen vor gewesen, „für die wir jetzt auch etwas bieten“.

So kann der vorhandene Relaxed-Saal von Privatleuten für Gaming, Streaming oder das Serienschauen gemietet werden. Um den Saal 8 für die vielfältigen Nutzungsformen fit zu machen, baute die Haustechnik während des Sommers jede Menge Zusatztechnik ein. Anja Thies: „Wir haben Glasfaserkabel verlegt und HDMI- sowie Cinch-Anschlüsse eingerichtet, so dass jeder Kunde seine Hardware (X-Box, PlayStation oder Nintendo Switch) mitbringen und kinderleicht per Plug-and-Play zum Spielen auf der großen Leinwand anschließen kann.“

Wer will, kann auch seine DVDs oder Blu-rays mitbringen und zusammen mit Freunden seinen Lieblingsfilm ansehen. Oder etwa über den persönlichen Account für Netflix, PrimeVideo oder andere Anbieter die Lieblingsserie auf den Screen streamen. Anja Thies: „Wir checken dabei natürlich die Inhalte, damit kein gesetzwidriger Content gezeigt wird. Aber ansonsten ist der Kunde für die Inhalte verantwortlich. Wir stellen nur die Facility per Mietvertrag zur Verfügung.“

Die Gäste können solche Privatvorführungen in großzügigen und komfortablen Sitzsäcken genießen. Thies: „Unser Saal bietet in seiner Kompaktheit mit bequemen Fat-Boy-Sitzsäcken eine unnachahmlich gemütliche, geradezu heimelige Atmosphäre und lässt dabei trotzdem die Herzen von Liebhabern großer Leinwände höher schlagen.“

Mit dem neuen Angebot reagiert die Filmpassage auf viele Anfragen von privater Seite. Da geht es um runde Geburtstage, Junggesellenabschiede, Kindergeburtstage, Heiratsanträge oder Hochzeitstage. Thies: „Natürlich können wir da beim Anschauen eines Hochzeitsvideos nicht mit einer Kalkulation kommen, die wir sonst z.B. einer Firma für ihre Produktpräsentation oder für eine Konferenz im Kinosaal vorlegen.“ Hier bedarf es gegenüber potenziellen Kunden der Beratung und Erklärung, „dass wir die Ausfallzeiten für Filme ausgleichen müssen und dafür eine Preisstaffel haben“.

An einem Vormittag ist das aber in der Regel schon mal nicht der Fall. Dementsprechend reicht der Mindestmietpreis zwischen 9 und 12 Uhr von 75 Euro (Montag bis Donnerstag) bis zu 115 Euro an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen. Für die Primetime (19.30 bis 22.30 Uhr) gehen die Mindestpreise auf 120 bzw. 200 Euro hoch. Anja Thies: „Die 3-Stunden-Slots passen sich dabei unserem Dispo-Rhythmus an.“

Nach dem Umbau des Saales hatte das Team erfolgreich einen Live-Test durchgeführt. Seit Mitte Oktober steht das Haus nun unter dem neuen Namen „Relaxed an More“ zur Anmietung bereit. Eine erste Vermietung lief bereits gut ab, im Vorfeld zu Weihnachten wurde nun eine Werbekampagne gestartet, um aufzuzeigen, was in dem Saal alles möglich ist.

Laut Klaus Korte, Area Manager der Filmpassage, wird man sich je nach Nutzungsart vollkommen auf die Kundenwünsche konzentrieren – mit optional vorhandener Zusatztechnik und einem umfangreichen Gastronomieangebot. Das reicht auch bei den Privatbuchungen „von Popcorn bis zum warmen Buffet“.

Anja Thies hofft, dass sich die multifunktionale Nutzbarkeit des Saales auszahlt. „Er ist ja nicht mit fester Bestuhlung ausgestattet, sondern mit Sitzsäcken. Die FatBoys können wir zur Seite räumen und dafür Stehtische aufbauen. Die Gamer lieben die Sitzsäcke, das ist genau die Zielgruppe, die wir in diesem Saal bedienen. Mit Kollegen eine Spielekonsole vor sich zu haben und dann auf der großen Leinwand das Spiel zu verfolgen, das ist natürlich schon ein Highlight.“

Die aus Großbritannien importierten FatBoys gibt es schon länger im Saal 8. Thies: „Früher fanden dort 140 Besucher eine kinoübliche Bestuhlung, jetzt sind es nur noch 52. Schließlich haben die Sitzsäcke eine größere Ausladung als ein normaler Kinosessel.“

Als Anja Thies die Filmpassage im Mai 2012 übernahm, wurde das Haus erst einmal auf Modernisierungsmaßnahmen hin überprüft. Anfang 2013 erfolgte die Umrüstung auf digitale Projektion und eine neue Bestuhlung. Über den Saal 8 machte sie sich zusammen mit ihrem Mann Meinolf Thies aber länger Gedanken, um vielleicht etwas besonderes anbieten zu können – denn: „Osnabrück ist mit drei großen Kinos bei 160 000 Einwohnern ein ‚Kampfstandort‘.“

So habe man auch begonnen, Mottosäle einzurichten. „Zuerst gab es den Saal Filmpassage Deluxe der mit Ledersitzen und kleinen Tischen mit Lämpchen ausgestattet ist. Dann wurde die Idee geboren, einen Relaxed-Saal zu konzipieren und dort Sitzsäcke aufzustellen – das erste Haus in Niedersachsen ohne eine fest eingebaute Bestuhlung. Inzwischen ist auch der Saal 7 zum High End- Saal umgerüstet worden – mit Laserprojektion, D-Box Motion Seats und allem, was die Kinotechnik ermöglicht.

Um noch einmal auf die FatBoys und den Saal 8 zurückzukommen: Für die Neugestaltung des Hauses und die Umsetzung musste Anja Thies erst einmal einen Bauantrag stellen, der nach einigen Vorgaben genehmigt wurde. Nun baut man auch auf Osnabrücks Studenten, „die alles lieben, was etwas außergewöhnlicher ist“. Damit man im Saal 8  so richtig relaxen kann und genug Freiheiten besitzt, wurde last but not least die mögliche Maximal-Kapazität von 60 Sitzsäcken auf 52 reduziert.


Quelle: filmecho I filmwoche / Foto: Filmpassage



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