Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer im LUMEN


Umjubelter Kurzbesuch in Solingen auf der Kinotour ihres Film „100 Dinge“ vor vielen hundert begeisterten Fans mit Fragerunde und Autogrammen.

Jubelnde Fans – meist weiblich und jung, hochgereckte Handys mit dem Wunsch nach Selfies und hingestreckte Autogrammkarten.Das war am Samstagnachmittag das Szenario, als die Schauspieler Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer ins Foyer des Solinger „Lumen“-Kinos kamen und mehrere hundert Kinobesucher begrüßten.
Sie machten auf ihrer Kinotour, seit dem Start des Films „100 Dinge“ am Donnerstag, in Solingen Station und hatten die Besucher der zwei ausverkauften Vorstellungen nicht nur aus der Klingenstadt, sondern auch aus der Umgebung angelockt. Nach der ersten und vor der zweiten Aufführung standen die beiden Schauspieler lässig gekleidet vor der Leinwand von Kino 4 und beantworteten geduldig die Fragen der Fans.

Florian David Fitz hatte mit seinem Film nicht nur ein Zeichen gegen den Konsum geben wollen, sondern auch die digitale Herausforderung aufs Korn genommen: „Wir sind im Umgang mit den Medien schläfrig geworden.“ Was beide unbedingt zum Leben brauchten, erklärten sie auch.Schweighöfer nannte: „Wasser“, und Fitz ging auf schlechte Zeiten ein: „Wenn wir müssen, können wir auf alles verzichten.“

Florian David Fitz plauderte aus dem Nähkörbchen: „Nach dem Film habe ich mich von meiner Freundin getrennt, ich wollte mein Leben radikal durchziehen.“ Ob sich die Schauspieler trauen, auch im wirklichen Leben auf alles zu verzichten, war eine weitere Frage. Fitz: „Es war ein Experiment, und das Schöne am Kino ist, dass man da etwas machen kann, was man sonst nicht tut.“ Eine Besucherin meinte: „Ich bin nur gekommen, um ein Küsschen zu bekommen, natürlich von Florian.“
Dieser Wunsch ging zwar nicht in Erfüllung, aber viele gingen nicht nur mit Autogrammen nach Hause, sondern auch mit einem Bild von sich selbst neben Schweighöfer oder Fitz, die geduldig die vielen Wünsche erfüllten. Matthias Schweighöfer machte für seine Homepage sogar ein kleines Video mit ihm und den begeisterten Solingern, die auf Kommando sowohl im Kinosaal als auch im Foyer in Jubelpose gingen und die Handys blitzen ließen.

Im neuen Saal, dem „My Private Lumen“ stellten sich die prominenten Gäste den Fragen von Alessandra Saina, die zusammen mit ihrem Bruder Giovanni den Solinger Youtube-Kanal „Mach laut“ betreibt. Die Solingerin Margit Eisenberg kam nachdenklich aus dem Film: „Wenn ich es überlege, hat man wirklich sogar mehr als 100 Sachen, die überflüssig sind. Ich habe immer schon aussortiert, beiseitegelegt oder für karitative Zwecke gespendet.“ Extra aus Koblenz kam Sabine Groß mit Tochter Emma Geisbusch nach Solingen, beide warteten geduldig auf ihre Autogramm-Chance: „Wir haben die letzten zwei Karten bekommen. Die beiden sind unsere Lieblingsdarsteller, weil sie sympathisch sind und witzige Ideen haben. Außerdem macht sich etwas bekloppt gut in der ernsten Welt, in der wir leben.“

Allerdings mussten die Fans viel Geduld aufbringen, da die Schauspieler verkehrsbedingt verspätet das Kino erreichten und sofort in die erste Fragerunde und das YouTube-Interview starteten, ehe sie sich dem begeisterten Publikum stellten. Das „Lumen“-Team um Frank Lichtenberg hatte gute Vorarbeit geleistet und hinter der Absperrung vor dem riesigen Plakat sogar einen kleinen roten Teppich ausgerollt.


Quelle: Solinger Tageblatt / Foto: LUMEN Solingen



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