"Ein Signal für die ganze Branche"


Das Konzept "Mein erster Kinobesuch" erweist sich in den Häusern von Nennmann/Thies & Thies als voller Erfolg. Nach der überwältigenden Resonanz auf den Start im März punktet die Reihe weiter.

Wer am Ende wann mit welchem Konzept am Start war, was davon in den All-Industry-Gesprächen entwickelt und was rein intern aufgesetzt wurde: Am Ende ist es nicht wichtig - auch wenn natürlich auffällt, wie deckungsgleich die Vorgehensweisen sind. Tatsache ist, dass beispielsweise ein Konzept wie das Klein-Kinder-Kino der KinoGruppe Rusch seit Jahren existiert, dass die Häuser von Nennmann/Thies & Thies im März erstmals mit "Mein erster Kinobesuch" (massiv) punkteten, und dass mittlerweile auch etliche Cineplex-Häuser (abseits jener der Ruschs) und seit Neuestem auch Kinopolis mit "Mein erster Kinobesuch" für Veranstaltungen werben, die die jüngsten Zuschauer behutsam an das große Leinwanderlebnis heranführen. Wobei im Falle von Cineplex bisweilen auch "Dein erster Kinobesuch" genutzt wird. Aber wie gesagt: Es ist nicht wirklich wichtig. Was zählt ist, was dabei herauskommt. Zumal auch Meinolf Thies kein Problem damit hat, wenn - nach seinen Worten - "unser Konzept quasi eins zu eins übernommen" wurde. Im Gegenteil, der Gedanke gefalle ihm. Denn "je mehr Betreiber von diesem Konzept profitieren, umso mehr profitiert unsere Branche". Darauf kann man sich wohl in jedem Fall verständigen. Zumal kein Zweifel daran bestehen kann, dass etwas für den Nachwuchs getan werden muss.

Profitiert hat die Gruppe Nennmann/Thies & Thies jedenfalls bereits deutlich. Nach einem herausragenden Auftakt, bei dem im März rund 3250 Besucher "Lauras Stern" in kindgerechten Vorstellungen in den sechs Häusern sehen wollten, waren es selbst bei hochsommerlichem Wetter zum Juni-Termin 1400 - und bei der jüngsten Auflage vor wenigen Tagen 2600 Besucher, von denen viele ihr erstes Kinoabenteuer absolvierten. Macht summa summarum schon mal über 7000 Gäste an drei Terminen (Übrigens alle für Filme von Warner, das aber nur am Rande). Dazu Lutz Nennmann: "Altersgerechtes Kino für die Kleinsten und beste Werbung für das Kino als Mediennutzungsform insgesamt, dafür haben wir unsere Reihe 'Mein erster Kinobesuch' unter gezielter Vermeidung aller Reizüberflutungen gemacht und sind vom erneuten Erfolg überwältigt."

Dass sich dieser auch bei der vierten Auflage fortsetzen wird, lässt sich schon jetzt sagen. Denn wie Anja Thies betont, wird bei jedem aktuellen Termin direkt der Vorverkauf für die nächste Ausgabe der Reihe gestartet, die - man will das Konzept gezielt nicht überstrapazieren - etwa alle drei bis vier Monate auf dem Programm steht. Womit wir zu Zahlen kommen, die man sich auf der Zunge zergehen lassen kann. Noch vor Abschluss des dritten Termins waren laut Anja Thies für die Januar-Vorstellung von "Der kleine Eisbär" 600 Karten verkauft, wenige Tage später waren es schon 1200. Wohlgemerkt: rund vier Monate vor der Veranstaltung. Wenn das nicht für ein solches Engagement spricht? Nennmann/Thies & Thies jedenfalls sehen in solchen Zahlen "Ein Signal für die ganze Branche".

Meinolf Thies ist überzeugt, dass ein Kind, welches es mit "Mein erster Kinobesuch" anzusprechen gelingt, dieses Erlebnis nicht so schnell vergessen wird - was übrigens im besten Fall auch für die begleitenden Eltern gilt. So darf sich auch der extrem niedrige Eintrittspreis als Investition in die Zukunft verstehen; schließlich werden für die Reihe jeweils nur zwei Euro pro Besucher fällig, unabhängig vom Alter. Und diesen wichtigen Punkt stellt Thies klar: Starke, aber punktuelle (!) preisliche Anreize seien keineswegs schädlich, wie es auch die Weltkindertags-Vorstellungen mit 600 zahlenden Gästen für "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" gezeigt hätten. Im krassen Kontrast dazu stehe ein "Preisdumping", wie es Cinemaxx "derzeit leider an bestimmten Standorten macht" (Andere Häuser haben auf teils vergleichbarem Niveau nachgezogen, Anm.d.Red.). "Das ist das absolut falsche Signal und ein Problem für unsere Branche!", so Thies.


Quelle: Blickpunkt:Film / Foto: Nennmann & Thies



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