Lüner spielten für neuen Kinofest-Trailer Film-Idole


Marlene Dietrich, Klaus Kinski und Winnetou waren am Samstag in Lünen – im Vorfeld des 29. Kinofestes in Lünen vom 21. bis 24. November.

Als Einstimmung und Werbung für das Kinofest, das die prominente Filmwelt nach Lünen holt, dient ein Festivaltrailer. Der neue Kinofest-Trailer wurde am Wochenende von einem 20-köpfigen Filmteam produziert, erstmals vor Ort mit Laiendarstellern aus Lünen und Umgebung, Waldemar Kobus als Profi-Schauspieler sowie zwei Pferden des Reitervereins Horstmar auf rotem Teppich.

„Ihr seid das Kino, ihr kommt nach Lünen“, sagte Regisseur Henning Ricke von der Lumatik Film GmbH aus Köln am Samstagabend zum Finale den knapp 20 Darstellern, die Film-Idole verkörperten. Und wies ihnen vor dem Kino Cineworld Startpositionen zu. Mit von der Partie war Michael (Mike) Uhlenbrock aus Lünen, der die Rolle von Klaus Kinski als „Fitzcarraldo“ verkörperte. „Es ist meine erste Rolle und dann gleich ins Kino“, sagte Michael mit hellblonder Perücke.

Marlene Dietrich ganz lasziv

Hinter ihm schritt Marlene Dietrich, lasziv verkörpert von Barbara Hegemann (Mitglied der Theatergruppe „Die Kulisse“) ins Kino, Arm in Arm mit „Kaleu“, dem Kommandanten aus „Das Boot“, dargestellt von Max Püschel. „Ich soll nur lasziv über die Straße gehen“, die Ansage des Regisseurs nahm Barbara Hegemann ernst. Viele Blicke erstaunter Passanten waren ihr sicher. Auch Katrin Dussler aus Bochum („Lola rennt“) erregte Aufmerksamkeit, genauso wie Connor Kuchinke (10) aus Lünen als Oskar aus der „Blechtrommel“.

Großer Aufwand für 40 Sekunden

Obwohl der Trailer „nur“ rund 40 Sekunden dauert war der Aufwand groß und dauerte alleine am Samstag rund neun Stunden mit vielen Einstellungen, darunter am ehemaligen Standort des Kinos an der Lange Straße sowie auf der Lippebrücke und an der Lippekaskade. Hier wurden Szenen bekannter deutscher Kinofilme nachgespielt, als eine Mischung aus deutscher Filmgeschichte und einem Augenzwinkern. „Nosferatu“ verkörperte etwa der Lüner Knut Thamm und zeigte sich nicht nur an der Lippekaskade von seiner gruseligen Seite. „Das war fantasiereich, bizarr, humorig, immer wieder neue Eindrücke. Vor allem das Team, das mit uns arbeitet, ist so motivierend ohne zu diktieren“, lobte Thamm.

Dank für Unterstützung

Am Ende zeigten sich das Filmteam und Kinofest-Leiter Mike Wiedemann begeistert von der Produktion und lobten auch die wohlwollende Unterstützung seitens der Stadt und der Polizei.


Quelle: Ruhr Nachrichten / Foto: Beukelmann



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