Von Lummerland ins Lumen-Land


Ermias Nennmann (11) erzählte gestern von den Dreharbeiten zum Kino-Film "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer".

Michael Ende hat mit seiner Geschichte über Jim Knopf und Lukas den Lokomotivführer schon viele Generationen begeistert. Ob als Theaterstück oder als Zeichentrick-Serie im Fernsehen - das Abenteuer der beiden Figuren aus Lummerland begeistert seit jeher viele Familien. Seit Gründonnerstag läuft die Geschichte als deutsche Produktion über die Kinoleinwände und überzeugt durch professionelle Animationen und imposante Filmmusik. Hochkarätige Schauspieler wie Christoph Maria Herbst (Herr Ärmel), Henning Baum (Lukas der Lokomotivführer), Uwe Ochsenknecht (König Alfons) und Annette Frier (Frau Waas) lassen die Figuren des Kinderbuchs lebendig werden.

Gestern erwartete ein ganz besonderer Gast die Kinobesucher im Lumen. Ermias Nennmann, Sohn des Lumen-Geschäftsführers Lutz Nennmann, spielt im Film einen afrikanischen Prinzen und erzählte vor dem Filmstart von seinen Erfahrungen am Set. Für den Elfjährigen seien die Dreharbeiten in den Bavaria-Studios und dem Studio Babelsberg eine großartige Erfahrung gewesen. Auch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Schauspielern habe ihm Spaß gemacht. In 15 Szenen ist Ermias zu sehen, der als afrikanischer Prinz von der Wilden 13 entführt und später befreit wird.

Sein Vater Lutz Nennmann ist stolz auf seinen Sohn: "Die Drehtage waren lang, und es bedurfte viel Vorstellungskraft, sich während des Drehs die endgültige Produktion vorzustellen", erzählte er. Auch die Zuschauer waren gespannt, was sie im Film erwarten würde. Tom Schröder (7) war mit seinen Eltern ins Lumen gekommen und schon ganz aufgeregt, ob aus der bösen Frau Malzahn der Drache der Weisheit wird. Bisher kenne er die spannende Geschichte nur durch das Hörspiel.

Die aufwendige Produktion hat sich gelohnt: Der Film ist ein richtiges Abenteuer geworden, der sich nah am Original orientiert. Mag die Welt auf der kleinen Insel Lummerland mit ihren ulkigen Bewohnern zuerst noch heil und friedlich wirken, so dauert es nicht lange, bis sich Jim (Solomon Gordon) und Lukas auf eine große Reise begeben. Sie wollen die entführte Prinzessin Lisi retten, die mit weiteren Kindern von der Wilden 13 entführt wurde. Die beiden mutigen Abenteurer begeben sich in große Gefahr. Über hohe Berge und durch einsame Wüsten geht die Reise zur Krone der Welt, wo der Drache Frau Malzahn die Kinder gefangen hält.

Einblicke in die Arbeit von Filmstudios bekamen die Besucher am Ende des Films. Originalaufnahmen am Set zeigten, dass die Welt in Wirklichkeit nur eine geniale Bearbeitung dank der Technik ist. Die actionreichen Szenen gefielen Till Klein (9): "Der Film war spannend, besonders die gefährliche Fahrt im dunklen Tal war aufregend."

Die Neuverfilmung kam bei vielen Besuchern positiv an. Dagmar Klein hatte ihre Tochter Verena mit den Kindern Lilly (4) und Nina (3) dabei, die alle ganz begeistert waren. Für Verena Klein ist die Geschichte eine Kindheitserinnerung. Auch Dagmar Klein erinnerte sich noch gut an die frühere Version der Augsburger Puppenkiste. Familie Püttmann kennt die Geschichte durch Bücher und DVDs. Sie freuten sich, dass die Neuverfilmung nah am Original spielt. "Uns haben die Schauspieler überzeugt, auch die Animation war erstklassig", sagte Sabine Püttmann.

Für die kleinen Jim-Knopf-Fans gab es ein weiteres Highlight zum Ende der Vorstellung: Wer Glück hatte, konnte eine Tüte mit Fan-Artikeln bei einer Verlosung gewinnen.


Quelle: RP / Foto: Ulli Preuss



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