Prinz aus „Jim Knopf“ kommt zur Premiere



Ermias Nennmann (11) besucht an Karfreitag das Lumen. Er genoss die Dreharbeiten.

In dem Film „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ spielst du mit. Viele kennen dich noch nicht, stell dich bitte einmal vor.

Ermias Nennmann: Ich bin jetzt elf Jahre alt, war aber zum Zeitpunkt des Filmdrehs erst neun Jahre alt. Denn meine Szenen wurden zwischen Oktober und Dezember 2016 gedreht. 15 Tage stand ich für den Film vor der Kamera. Ich lebe in der Nähe von Hamburg und gehe in die fünfte Klasse eines Gymnasiums.

Welche Rolle spielst du in der Verfilmung und wie hat dir deine Rolle gefallen?

Ermias: Ich spiele einen afrikanischen Prinzen, der von der Wilden 13 entführt wurde und von Frau Mahlzahl gefangen gehalten wird. Die Rolle zu spielen, hat total viel Spaß gemacht. Aber das ist ja auch kein Wunder bei einem solch großen Film.

Wie bist du an die Rolle gekommen? Hast du dich auf das Casting besonders vorbereitet?

Ermias: Meine Eltern haben vom Casting erfahren und mich gefragt, ob ich Lust hätte, da mitzumachen. Ich habe sofort ja gesagt. Nach der Bewerbung wurde ich tatsächlich nach Potsdam ins Studio Babelsberg eingeladen. Zwei Wochen nach dem Casting kam der Anruf von der Agentur: Ich hatte die Rolle. Zur Vorbereitung habe ich Teile des Drehbuchs zugeschickt bekommen. Den Text habe ich auswendig gelernt und das Rollenspiel vorm Spiegel geübt.

Wie hast du dann die eigentlichen Dreharbeiten für den Film erlebt?

Ermias: Es war wirklich alles total cool. Besonders toll war, dass alle beim Dreh so nett waren. Die Kinderdarsteller haben sich schnell angefreundet. Super waren die Drehtage in den Bavaria-Studios in München, da hatte ich meine Szenen mit Text. Und die Szenen mit Henning Baum in diesen riesigen Kulissen zu drehen, das war genial.

Die Geschichte von Michael Ende gibt es ja auch als Marionetten-Theater der Augsburger Puppenkiste. Wie findest du das Original?

Ermias: Die Geschichte von Jim, Lukas und Emma und die Augsburger Puppenkiste kannte ich schon vorher, weil meine Eltern mit mir oft auch Sachen angucken, die sie von früher kennen, z. B. Stan Laurel und Oliver Hardy, Bud Spencer und Terence Hill, die Miss-Marple-Kinofilme. Ich gucke solche alten Filme richtig gerne. Das Buch von Michael Ende kannte ich aber auch schon vorher.

Welche wichtige Botschaft vermittelt aus deiner Sicht Endes Geschichte beziehungsweise die Verfilmung des Stoffs heute für die jungen Menschen?

Ermias: Na ja, Jim und Lukas halten zusammen, sie sind Freunde, und das ist ihnen wichtig. Jeder weiß, dass er sich auf den anderen verlassen kann. Richtig tolle Freundschaft. Und beide sind mutig. Hauptsache für sie ist, dass sie das Richtige tun und anderen helfen.

Wie fällt denn die Entscheidung nach dem Dreh aus: Jetzt unbedingt Schauspieler werden oder willst du doch lieber Fußballprofi werden – und wenn, bei welchem Verein?

Ermias: Eigentlich ist mein großer Traum schon immer, Fußballprofi zu werden. Aber Schauspieler wäre natürlich auch toll. Gerne würde ich weitere Rollen spielen, aber ich weiß, dass es sehr schwer ist, welche zu bekommen. Ich weiß aber auch, dass viele Profi im Fußball werden wollen und es dann doch nur wenige schaffen.

An Karfreitag kommst du nach Solingen. Was können die Besucher im Lumen mit dir erleben?

Ermias: In der Vorstellung um 13.40 Uhr werde ich einiges von den Dreharbeiten erzählen, es wird auch das eine oder andere auf der Leinwand zu sehen geben. Und dann gibt es ja vor allem den Film, der wirklich richtig super geworden ist. Ich habe ihn am 18. März bei der Weltpremiere in Berlin gesehen. Echt cool.

TERMIN UND VERLOSUNG

Die Vorstellung von „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“, bei der Ermias Nennmann zu Gast ist, findet an Karfreitag, 30. März, 13.40 Uhr, im großen Saal des Lumen statt. Ermias Nennmann wird ab etwa 13.15 Uhr anwesend sein. PREIS Das Tageblatt verlost für seine Leser zwei Familientickets (gültig für jeweils zwei Erwachsene und zwei Kinder bis 15 Jahre). Einfach obenstehenden Kupon ausfüllen und in einer drei ST-Geschäftsstellen bis morgen, 17 Uhr, abgeben.


Quelle: Solinger Tageblatt / Foto: Warner Bros.



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