D-Box-Sitze bringen Action ins neue Kino


"Erster Spatenstich" für das Projekt an der Ecke Moerser Straße / Ringstraße. Betreiber erwarten jährlich bis zu 200.000 Gäste. Zwei der sieben Säle werden über besondere Sessel verfügen, die sich zum Geschehen an der Leinwand bewegen.


3D und Dolby Surround sind für Kinogänger inzwischen olle Kamellen. Den zusätzlichen Kick zum klassischen Filmvergnügen liefern heute D-Box Motions Seats. Diese Sessel vibrieren und bewegen sich synchron zum Geschehen auf der Leinwand. So wird zum Beispiel die unvermeidliche Verfolgungsjagd bei "Fast & Furious" für Zuschauer zu einem körperlich spürbaren Erlebnis. Zwei der sieben Säle des Kamp-Lintforter Kinos werden über einige solcher Superultra-Sitze verfügen. "Die gibt es noch nicht ganz so häufig in Deutschland", sagte gestern Meinolf Thies, der mit seiner Frau Anja Thies das Kino betreiben wird.

Gestern fand der "Erste Spatenstich" für das Projekt auf dem ehemaligen Zechengelände, Ecke Moerser Straße / Ringstraße statt. Auch Bürgermeister Christoph Landscheidt war dazu eingeladen. "Hochschule, Laga, Bahnhof - alles kann man nach Kamp-Lintfort holen. Aber ein Kino, damit haben wir nie ernsthaft gerechnet", sagte er und empfahl, "Dauerkarten en masse rauszugeben, damit das funktioniert." Meinolf Thies nahm das rege Interesse am ersten Spatenstich als gutes Omen für künftige Besucherzahlen. Mit 175.000 bis 200.000 Gästen pro Jahr rechnen die Betreiber, die bereits sechs Filmtheater von Osnabrück bis Düren bespielen.

Das Kamp-Lintforter Kino wird über insgesamt 750 Sitze verfügen und all das bieten, was zeitgemäßes Filmtheater ausmacht: Eine Gastronomie mit Popcorn und Co., ein bestuhltes Foyer, einen Saal mit Laser-Projektionen und ein Programm mit regelmäßigen Aktionen, wie Sneak Preview, Ladies Night, Kids Club oder auch einem "Kaffeeklatsch", bei dem zu Kaffee und Kuchen besondere Streifen gezeigt werden. "Wir stehen auch einem Niveau-Kino mit ausgesuchten Filme offen", unterstrich Anja Thies. Allerdings müsse das Publikum dies auch annehmen.

Bauherr des Kinos ist die CPL-Investorengemeinschaft mit den Geschäftsführern Dagmar Kraus und Thomas Berger aus Kamp-Lintfort. Der Unternehmer Berger hatte vor zwei Jahren die Kino-Idee vorgestellt und an ihr trotz hoher Hürden festgehalten. In der CPL beteiligen sich private Unternehmen aus der Region an dem Projekt, das samt Technik gut sieben Millionen Euro kosten soll. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2018 geplant. Das Kino bringt 30 Arbeitsplätze in die Stadt, ein Drittel davon in Vollzeit. Hausleiter wird Michael Seidel aus Neukirchen-Vluyn, der früher ein Kino in Krefeld geleitet hat.

Den Namen für das Lichtspielhaus geben die Betreiber noch nicht preis. Es werde ein Name "den es für ein Kino noch nie gegeben hat". Über den Baufortschritt und andere Dinge wollen sie im Internet auf der Seite kino-in-kamp-lintfort.de ab Anfang Dezember informieren. Meinolf Thies kündigte eine Versteigerung an, zum Beispiel für eine exklusive Besichtigung des Hauses vor dem Start oder die erste Popcorntüte. "Einen Anteil der Erlöse werden wir für einen Zweck spenden, den wir mit dem Bürgermeister absprechen." Familien und Kinder ködern die Betreiber mit einem Malwettbewerb zum Thema "Mein Kino in meiner Stadt." Die ersten 80 Einsendungen an die Kino Kamp-Lintfort GmbH, Huttropstraße 60, 45138 Essen werden mit "Bob der Baumeister"-Helmen und -Handschuhen belohnt.


Quelle: RP, Foto: Klaus Dieker



Zurück zu Pressemitteilungen

Partner


LUMEN Solingen
LUMEN Düren
Filmpassage Osnabrück
Filmpassage Mülheim
Cineworld Lünen
Filmpassage Salzgitter
checkinevent
ECCO