Finanzierung für Kinoneubau in Kamp-Lintfort steht


Die letzte große Hürde für den Neubau eines Kinocenters im nordrhein-westfälischen Kamp-Lintfort ist genommen und die Finanzierungslücke von 1,5 Mio. Euro (wir berichteten) geschlossen. Wie die Lokalzeitung NRZ berichtet, haben sich die fünf Investoren, die gemeinsam 7,5 Mio. Euro in das Projekt stecken wollen, am vergangenen Freitag zu einer konstituierenden Sitzung getroffen. Neu im Investorenkreis ist ein hessischer Unternehmer, der sich in Kamp-Lintfort auch beim Umbau des Rathaus-Centers engagiert.

Investor Thomas Berger hatte die Pläne, auf einem rund 5000 qm großen Grundstück in Kamp-Lintfort einen Kinoneubau zu errichten, erstmals im Juni 2015 publik gemacht. Die Stadt zeigte sich dem Projekt gegenüber äußerst aufgeschlossen, eine Baugenehmigung wurde innerhalb kurzer Zeit erteilt. Auch die FFA stand mit Förderung bereit. Anfang März 2016 gab sie bekannt, das Vorhaben mit 180.000 Euro zu unterstützen - allerdings damals noch als neue Cineworld von Marianne Riech. Sie verabschiedete sich jedoch später von diesem Vorhaben. Als Betreiber des (vorläufig) "Kino im Central Park" benannten Hauses sind nun stattdessen Anja und Meinolf Thies an Bord, die selbst zwei Mio. Euro in die Innenausstattung des Centers mit sieben Sälen und rund 900 Sitzplätzen stecken wollen.

Dank des Vorliegens der Baugenehmigung und der Tatsache, dass in den vergangenen Monaten bereits vorbereitende Maßnahmen ergriffen wurden, könnten die Erdarbeiten für das Projekt nun quasi jederzeit beginnen. Laut NRZ hält Projektentwickler Thomas Krüger einen offiziellen Spatenstich in zwei Monaten für möglich, die Fertigstellung des Kino sei innerhalb von elf Monaten angepeilt - sofern man bei den Erdarbeiten nicht noch auf Unwägbarkeiten stoße. Wenn alles nach Plan laufe, könne man laut Meinolf Thies nach Abschluss des Innenausbaus in der WM-Finalwoche eröffnen - an die sich dann direkt die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen anschließen würden.

Um rentabel arbeiten zu können, müsste das "Kino im Central Park" jährlich etwa 180.000 Besucher anziehen, wobei Meinolf Thies das Potenzial deutlich höher einschätzt. Zu technischen Details des Neubaus gibt es derzeit noch keine Angaben. Beim Programm will man sich noch nicht festlegen und es dem kommenden Publikum überlassen, ob es neben Mainstream-Blockbustern auch andere Filme goutiert. Konkrete Vorstellungen hat man jedoch zu den Eintrittspreisen: Diese sollen im Schnitt unter zehn Euro liegen.

Quelle: Blickpunkt:Film



Zurück zu Pressemitteilungen

Partner


LUMEN Solingen
LUMEN Düren
Filmpassage Osnabrück
Filmpassage Mülheim
Cineworld Lünen
Filmpassage Salzgitter
checkinevent
ECCO