Neuer Wupperfilm im Kino


Heimatverbunden waren sie immer schon. Sigurd Tesche und Tochter Natali zeigen ihren Film nun für die Kette der helfenden Hände.

Der neue Wupperfilm von Sigurd Tesche (76) und Tochter Natali Tesche-Ricciardi (45) kommt ins Kino. Allerdings zunächst nur an einem Tag. Am 26. März zeigen die Naturfilmer ihre verlängerte 50-Minuten-Version, die für den amerikanischen Primetime-Markt produziert wurde, im Solinger Lumen-Filmtheater. Und das zugunsten der Kette der helfenden Hände. Die Tageblatt-Aktion hilft seit Jahrzehnten in Not geratenen Solingern.

„Trotz unserer Weltreisen bleiben wir heimatverbunden“, erklärt Sigurd Tesche, warum er und Tochter Natali mit ihrem Film in Solingen Gutes tun wollen. Das bewiesen sie schon 2009. Damals wurde ihr erster Film über den bergischen Amazonas im Stadttheater gezeigt. Diesmal wird die Liebeserklärung an den Bergischen Amazonas in zwei Vorführungen am letzten Märzsonntag präsentiert. Je 300 Zuschauer finden Platz. Im neuen Kino macht modernste Vorführtechnik den hochwertigen, in 4k-Kameratechnik gedrehten Film zum Erlebnis.

Der Eintritt von fünf Euro geht an die Kette der helfenden Hände. „Wem der Film gefallen hat, der kann vor Ort gerne mehr spenden“, sagt ST-Mitarbeiterin Cordula Förster.

Was die Zuschauer im Kino erwartet, ist technisch schwer zu überbieten. Im Film jagen Hechte im Zeitraffer und Eisvögel tauchen ins Wupperwasser, zigfach verlangsamt. Besonders diese Zeitlupe ist es, die die Betrachter im neuen Wupperfilm in eine ganz eigene Welt eintauchen lässt. Denn gerade in der eingefrorenen Bewegung erleben sie, was dem bloßen Auge verborgen bleibt. Das alles, gepaart mit seltenen Bildern heimischer Tiere und melancholischen Flusslandschaften, schafft eine ganz besondere Stimmung. Was da in moderner 4k-Aufnahmetechnik auf den Betrachter zukommt, ist Kameratechnik vom Allerfeinsten, gepaart mit der professionellen Arbeit begeisterter Tierfilmer. Die sind Wupperanrainer wie auch Kameramann Michael Kretschmann oder der Radevormwalder Tierfotograf Ralf Steinberg.

Auch für sie sind die Dreharbeiten am und im Fluss anders geworden. Wo früher klotzige Kameras auf gewichtigen Stativen standen oder schwere Druckgehäuse ins Wasser gewuchtet werden mussten, schwebt heute der Digicopter oder zoomt die kleine Sonykamera mit Remote- und Slowmotion-Funktion. „Und das mit einer Auflösung, die Aufnahmen bei Nacht möglich machen“, sagt Sigurd Tesche.

Gut war der Film schon 2008. Für Naturfilmer Sigurd Tesche ist der erste Wupperfilm sein erfolgreichster Film seit 20 Jahren. Der zweite, filmtechnisch deutlich verbesserte Film wurde für den amerikanischen Markt um sechs Minuten auf 50 Minuten verlängert.

Fast 100 Karten sind schon weg

Ihn sehen die Solinger in deutsch synchronisierter Fassung. „Fast 100 Karten sind bereits verkauft“, sagt der Naturfilmer und erzählt, wie sich Freunde und die Gäste der Geburtstagsparty seiner Frau Marlene Kinokarten reservierten. Marlene Tesche verzichtete an ihrem 77. Geburtstag auf Geschenke und bat stattdessen um Spenden für die Kette der helfenden Hände.

WUPPERFILM IM KINO

VORFÜHRUNG Am Sonntag, den 26. März, jeweils um 11 und um 13 Uhr wird „Die wilde Wupper“ im Lumen-Filmtheater gezeigt. Sigurd Tesche wird den Film vorab kommentieren. KARTEN Sie sind ab sofort zum Preis von fünf Euro nur in den drei Tageblatt-Geschäftsstellen und bei Solingen-live.de zu bekommen. Freie Sitzwahl auf den 600 Sitzplätzen. FÖRDERER Die Kette der helfenden Hände dankt Sigurd und Marlene Tesche, Natali Tesche-Ricciardi, der Tesche Dokumentarfilm-Produktion, Tierfotograf Ralf Steinberg, solingen-live.de, den Buchhandlungen Bücherwald und Kiekenap und dem Lumen-Filmtheater.
Vor beiden Filmvorführungen im Lumen-Kino wird Tierfilmer Tesche den Zuschauern eine kurze Einführung geben. Tochter Natali, seit Ende Februar in Deutschland, will am Tag nach der Filmvorführung zurück in ihre Wahlheimat Atlanta fliegen. Zusammen mit Tochter Giovanna, die gerade 21 Monate alt geworden ist.

Quelle: Solinger Tageblatt



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