Wann steht ein Auto im Kino?


Sie gehören bei einem Kinobesuch einfach dazu: Kaum nimmt man im gemütlichen Sessel Platz und genießt die ersten Popcornflocken, flimmern Werbespots über die Leinwand. Eine Werbeform, an der man nicht so einfach vorbeikommt und die mitunter bereits Kultstatus erlangt hat. „Osnabrücker Wissen“ wollte wissen, was es darüber hinaus noch für Werbeformen in Lichtspielhäusern gibt.

Die klassischste Variante in einem Kino ist natürlich zunächst die Leinwandwerbung. Ein Spot im Kino dauert in der Regel zwischen 30 und 45 Sekunden und transportiert in dieser Zeit eine konkrete Botschaft. Hier wird vor allem auf die Langversionen von Werbespots zurückgegriffen, die deutlich länger sind als im TV. Moderne Digitaltechniken ermöglichen, dass Spots schnell und zielgenau geschaltet werden. Filmabhängig, dem Genre und der Zielgruppe entsprechend, wird die Werbung im Kino abgespielt. Somit sind Spots sowohl regional als auch überregional auf den Leinwänden zu sehen. Doch auch in kleineren Bildschirmformaten lässt sich Werbung im Kino platzieren. Auf Monitoren, die sich im Foyer der Kinos befinden, können Imagefilme abgespielt werden. Während des täglichen Spielbetriebes werden damit Besucher erreicht, die sich in den gemütlichen Wartezonen aufhalten. „Gut gemachte Werbung erreicht den Kinobesucher sekundenschnell, das heißt für den Werbespot: lieber kurz und knackig als ausführlich und langweilig", weiß Anja Thies, geschäftsführende Gesellschafterin der Filmpassage Osnabrück.

Auch die Kinotickets sind ein interessantes Werbemedium, das jeder Kunde in die Hände bekommt. Viele Cineasten nehmen sie sogar gerne mit nach Hause und sammeln damit zahlreiche Werbebotschaften. Auf der Rückseite der Karte können Werbepartner des Kinos ihre Unternehmen und Produkte in Szene setzen. Hierbei wird die Werbung im Wechsel auf jedes zweite Ticket gedruckt, da Kinogänger in der Regel Paare oder Gruppen sind und somit eine höhere Streuwirkung erzielt wird. Vom Gutschein für einen Kakao im naheliegenden Café bis hin zum Aktionsangebot eines Fahrradhändlers ist hier (nahezu) alles denkbar. 

In der Filmpassage Osnabrück gibt es noch weitere spannende Werbeformen. Die vielen Plakatrahmen, Schaukästen und Glasgalerien auf den Gängen und im Eingangsbereich des Kinos können ebenfalls als Werbeplattform genutzt werden. Große DIN A1-Rahmen werden mit interessanten Unternehmens-Plakaten bestückt. Tiefe Schaukästen mit spezieller Beleuchtung ermöglichen zudem eine dreidimensionale Präsentation. Auch außergewöhnliche Promo-Aktionen oder Ausstellungen sind im Kino an der Johannisstraße möglich, in dem Produkte für einen bestimmten Zeitraum gezielt platziert werden. Zum Beispiel könnte bei Betreten des weitläufigen Foyers der Blick direkt auf einen schicken Aston Martin fallen, während im Kinosaal daneben gleich der neue James Bond gezeigt wird. Oder ein silberner DeLorean wartet auf die Besucher, um zurück in die Zukunft zu reisen.

Wer möchte da nicht gerne einsteigen? 

Des Weiteren bieten Kinos großformatige Bannerwerbung als Präsentationsfläche an. Außerdem können Flyer und Give-Aways nach Rücksprache mit dem Kinobetreiber entweder an der Kasse ausgegeben oder auf Tischen platziert werden. Auch die hauseigenen Programm-Folder eines Kinos bieten Platz für Anzeigen. Nicht zuletzt ist Werbung auf der Dienstkleidung der Kinomitarbeiter oder den Sesselhussen, die im Saal über die Bestuhlung gezogen werden, möglich. Firmenlogos können ganz einfach auf den Stoff gestickt werden und sind somit für jeden Besucher gut sichtbar. Das Saalbranding, also die Benennung eines oder mehrerer ganzer Kinosäle, stellt ebenfalls eine wirksame Werbemöglichkeit dar.

Nicht zu vergessen ist natürlich das bekannte Popcorntüten-Branding. Wer sich im Kino eine Portion schmecken lässt, hält nebenbei noch eine gängige Werbeform in der Hand, die ins Auge sticht.


Quelle: Osnabrücker Wissen



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