FSK-Kritiker: „Mission Accomplished!“


Die Kinobetreiber Lutz Nennmann, Meinolf und Anja Thies haben jetzt eine - wie sie betonen - „finale Stellungnahme“ an die FSK abgegeben, nachdem sie vor genau einer Woche deren Freigabepraxis kritisiert und die FSK daraufhin prompt reagiert hatte. „Mission Accomplished!“, heißt es gegen Ende der Stellungnahme, denn in ihrem Ursprungsschreiben hatten die drei Kinobetreiber das Ziel ausgegeben, eine aktive Diskussion in der Branche anzustoßen. Auf dem gestern zu Ende gegangenen Filmtheaterkongress Kino 2016 sei die SPIO, an deren Präsidenten Alfred Holighaus die „finale Stellungnahme“ neben FSK-Geschäftsführerin Christiane von Wahlert gerichtet ist, „in voller Mannschaftsstärke“ anwesend gewesen. Man selbst habe „in diversen Flurgesprächen“ sehr sehr viel positive Resonanz und Zuspruch zu dem Thema, aber auch zu der gewählten Form des Offenen Briefes bekommen. Nun warte man gespannt, „ob sich darauf aufbauen lässt, wenn wirklich Änderungen angestrebt und Modernisierungen umgesetzt werden sollen.“

Die drei Kinobetreiber hatten u.a. kritisiert, dass in Filmen mit einer FSK-12-Freigabe zu häufig Gewaltdarstellungen und explizite Sexszenen zu sehen seien. Daher seien die drei Kinobetreiber in den von ihnen betriebenen Kinos dazu übergegangen, die Freigabeentscheidungen in Fällen, in denen man sie nicht mittrage, hochzustufen - entweder in Form einer Empfehlung an die Kinogänger oder in Einzelfällen auch in Form eines Verbots.

Darauf hatte die FSK wenige Tage später reagiert und die Ansicht geteilt, dass über die Altersfreigaben gesprochen werden müsse. Bei deren Zustandekommen werde oft heftig diskutiert und es liege in der Natur der Sache, dass Einzelentscheidungen auf Kritik stoßen. Hierfür könne man die Altersfreigabe mittels Appellation von der obersten Landesjugendbehörde überprüfen lassen.


Quelle: Blickpunkt:Film



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