„Zahltag“ im Cineworld - Neuer Krimi der Filmcrew Lünen auf Großleinwand


Eine gelungene Premiere auf großer Kinoleinwand feierte die „Abgedreht! - Filmcrew Lünen“ mit der zweiten Episode ihrer Krimireihe „wieselflink und brandtgefährlich“. Der einstündige Film mit dem Titel „Zahltag“ wurde am Samstagabend im Cineworld gezeigt. So war die Premiere.

Im Foyer der Cineworld herrschte vor der Premiere eine Mischung aus Kinofest-Atmosphäre und gespannter Vorfreude auf eine besondere Vorstellung. Hunderte Stunden Vorbereitungen stecken im Bürger-Film-Projekt, das dank der Unterstützung der Cineworld-Betreiber im Kino gezeigt werden konnte. „Wir hoffen, dass es ein toller Vormittag werden wird und die Leute Spaß haben werden“, sagte Jan N. Schmitt. Mit Kevin Tigges fungierte er als Projektleiter und spielte neben ihm eine der Hauptrollen als Ermittler.

Eine Überraschung gleich zu Beginn

„Wie wirkt der Film auf unbeteiligte Dritte, das ist jetzt natürlich eine extreme Spannung“, meinte Uwe Koslowski, der Regie und Kamera führte sowie die Nachbearbeitung übernahm. Zu Beginn gab es eine Überraschung: Der Vorspann glich einem Filmriss, war aber so gewollt von der 30-köpfigen Filmcrew, die auf der Leinwand die Einblendung „Typisch Amateure“ zeigte.

Amateurhaft wirkte der Krimi nicht. Er spielte im Schulmilieu einer fiktiven Lüner Gesamtschule und griff das Problem des Mobbing unter Schülern auf. Die No-Budget-Produktion hatte Profi-Niveau. Für Spannung sorgten eine Leiche auf der Halde in Gahmen sowie dramatische Filmmusik, die die Stimmungsebene im Film und dessen Handlungsführung unterstützte. Herausragende darstellerische Leistungen, eine ausgefeilte Kameraführung mit interessanten Perspektiven, eine Portion Humor und Lokalkolorit ergaben eine tolle Mischung, die das Publikum im fast ausverkauften Kinosaal mit 305 Plätzen begeisterte.

"Das ganze Kino hat den Film gefeiert"

„Das ganze Kino hat den Film gefeiert“, meinte die Zuschauerin Martina Kubatzky, die Humor, Witz, Spannung und Musik lobte. „Der Film hat mir wunderbar gefallen“, so Michael Gresch, der neben den Darstellern auch die technische Umsetzung hervor hob. „Das ist Kino der Extra-Klasse. Einen Kinosaal zu füllen, ist nur möglich, weil heute ganz viele Lünerinnen und Lüner zusammen kommen“, sagte Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns. Er lobte die Filmcrew für ihr Engagement, das von einem großen Gemeinschaftsgefühl getragen werde. Resümee: Großes Kino geht auch ohne Budget, mit viel Herzblut, Teamgeist und Einsatz. Die Filmcrew plant eine dritte Episode. Das Drehbuch hat Kevin Tigges schon geschrieben, die Produktion soll im Sommer starten.


Quelle: Ruhr Nachrichten



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