Bilanz: Das waren die beliebtesten Filme in den Solinger Kinos


2015 war ein sehr erfolgreiches Jahr. Das Cinemaxx konnte die Besuchszahlen deutlich steigern. In der Cobra guckten 10.000 Gäste.

Das jetzt abgelaufene Kinojahr 2015 war für das Cinemaxx das erfolgreichste Jahr seit der Übernahme durch Meinolf Thies und Lutz Nennmann vor elf Jahren. Mit 320 000 Besuchern wurde das Vorjahresergebnis von 273 000 verkauften Kinokarten um 47 000 übertroffen. Meinolf Thies: „Während die Branche über eine mehr als 15-fache Steigerung jubelt, haben wir ein Ergebnis mit einer noch deutlichen Verbesserung von knapp 25 Prozent erzielt.“

Die vielen Blockbuster, die nach Solingen kamen, führten dazu, dass selbst der zehnte Platz, der Film „Avengers 2“ mit 10 000 Besuchern, noch besser war als der Spitzenreiter 2014, der „Hobbit“ mit 9 600 Kinogängern. Besonders erfreulich für den deutschen Film ist, dass sich die Fortsetzung von „Fack ju Göhte“ mit sensationellen 20 000 Interessenten mühelos als Spitzenreiter vor dem James-Bond-Film „Spectre“ platzierte, der auf 18 000 Besucher kam. Mit „Honig im Kopf“, der sowohl im Cinemaxx als auch im Cobra-Kino lief, war als fünftbester Film eine weitere deutsche Produktion vertreten.

Der erste Teil der Schulpersiflage „Fack ju Göhte“ mit einem kriminellen Hausmeister als Aushilfslehrer in der Hauptrolle hatte vor zwei Jahren ebenfalls die Spitze erklommen. Während in der Bundesrepublik sich die Besucherzahl von 7,2 (Teil 1) auf 7,6 Millionen steigerte, wurde das Ergebnis in Solingen klar getoppt. Denn die 13 000 verkauften Karten vor zwei Jahren wurden mit 20 000 viel deutlicher übertroffen.

Die gute Resonanz im Solinger Cinemaxx führt Geschäftsführer Meinolf Thies auf die vielen tollen Streifen zurück. „Das Angebot ging quer durch alle Zielgruppen.“ Ein weiterer Faktor für die Beliebtheit des Filmtheaters führt er auch auf das außergewöhnliche Ambiente zurück, für das die Theaterleitung in den vergangenen Jahren gesorgt hat. Das Foyer präsentiert sich gefällig, im Kassenbereich wurden nicht nur Sitzgelegenheiten geschaffen, sondern auch vier Monitore aufgehängt. Diese weisen auf das Programm hin und machen zusätzlich den Wartenden mit Trailern Lust auf neue Filme.

In den sieben Sälen bieten die Sitze viel Platz mit genügendem Fußraum und Ablageplätzen für Snacks und Getränke. Außerdem macht sich der Verzicht auf zeitaufwendige Werbung bemerkbar, weil man dadurch eine weitere Programmschiene einbauen konnte. Die Kinotechnik in den Sälen mit rund 1250 Plätzen ist digital eingerichtet, in sechs Kinos kann man sogar 3D-Projektionen verfolgen. Frank Lichtenberg, Solinger Theaterleiter, sieht in der Erweiterung einen Vorteil: „So können wir die 3D-Filme bei nachlassendem Interesse länger zeigen.“ Einen besonderen Kick bringen die 25 D-Box-Motion-Seats in den Kinos 3 und 1, in denen man bei vielen Filmen, unter anderen auch beim neuen „Star Wars“-Film, die Bewegungen auf der Leinwand mehr oder minder stark durchschüttelt auf die Sitze weitergegeben werden.

Sonderveranstaltungen wie die vom Solinger Tageblatt mitgetragene „Ladies Night“ und der Kaffeeklatsch donnerstags sind oft ausverkauft. Bei der „Ladies Night“-Vorführung von „Magic Mike XXL“ wurde der Männer-Strip-Film sogar in allen sieben Sälen vor mehr als 1200 Zuschauerinnen gleichzeitig gezeigt. Auch die Jubiläumsaufführung von „Zurück in die Zukunft“ fand in fünf Sälen viele Besucher. Am 16. März 2016 flimmern die drei ersten „Indiana Jones“-Filme der Jahre 1981 bis 1989 digital bearbeitet zum 35. Jubiläum über die Leinwand.

Bei den Steigerungszahlen im Cinemaxx kann das Cobra-Programmkino nicht mithalten, doch Geschäftsführerin Anja Stock kann wie 2014 auf rund 10 000 Besucher zurückblicken: „Das Open-Air-Kino im Südpark bei freiem Eintritt werden wir 2016 auch fortsetzen.“ Auch in der Cobra waren deutsche Produktionen an der Spitze. Der Film „Frau Müller muss weg“ über allzu bemühte Helikopter-Eltern fand ebenso wie die Produktion von Til Schweiger „Honig im Kopf“ Anklang bei rund 1000 Gästen.

Die Vielfalt der in zweiwöchigem Wechsel gezeigten Filme wurde von der Film- und Medienstiftung NRW erneut mit einer Programmprämie belohnt. „Der VHS-Montagsfilm und auch der Seniorenfilm haben ihren festen Platz“, erklärt Anja Stock. Die Kombination von einem veganen Menü mit dem aktuell laufenden Spielfilm wurde 2015 so gut angenommen, so dass es auch in Zukunft Veganes und Filmisches zu genießen gibt: „Am 8. Januar zeigen wir nach dem Essen den neuen Woody-Allen-Film ‚Irrational Man’.“


Quelle: Solinger Tageblatt



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