Paramount gewinnt ersten "Goldenen Aufsteller"


"Rettet den Kinoaufsteller!" Unter dieser Schlagzeile hatte Blickpunkt:Film im August über eine Initiative von Lutz Nennmann, Meinolf Thies und Anja Thies berichtet, mit der die drei Kinobetreiber eine Lanze für klassische Foyer-Werbung brechen wollen.

Anlass für den Vorstoß war demnach der Umstand, "dass einzelne Verleiher dem Vernehmen nach Werbemittel am liebsten nur noch elektronisch ausliefern wollen, was natürlich Kostenvorteile bringe", so Meinolf Thies. In den eigenen Häusern habe man jedoch beobachtet, dass nicht nur das Familienpublikum, sondern auch ältere Erwachsene "Kinoaufsteller goutieren", vor allem wenn diese in den Foyers mit passender "on-top-Deko" platziert werden. "Wir glauben, dass die haptische Präsenz eines guten Aufstellers auch künftig sehr wichtig ist im Vergleich zum simplen, wenn auch modernen elektronischen Bild, das nach wenigen Sekunden jedoch durch das nächste Motiv abgelöst wird", so Thies.

Mit dem neuen Preis, der künftig jährlich vergeben wird, wolle man laut Thies langfristig in Richtung Verleiher das Signal geben: "Schafft diese Werbeform im Eigeninteresse nicht ab!" Dies nicht zuletzt auch unter dem Aspekt, dass derartige Aufsteller ein wichtiges Instrument seien, um das Kino von konkurrierenden Medien abzuheben, wie Lutz Nennmann betont: "Ein Aufsteller mit einer Grundfläche von mehreren Quadratmetern passt normalerweise in kein Wohnzimmer mit Flatscreen; echtes Kinofeeling kann er nur in einem geräumigen Foyer erzeugen."

Knapp 200 Mitarbeiter des Dürener Lumen, des Cinemaxx Solingen, der Cineworld Lünen (alle drei werden gemeinsam von Lutz Nennmann und Meinolf Thies betrieben) sowie der von Anja Thies geführten Filmpassage Osnabrück und der gemeinsam vom Ehepaar Thies geleiteten Filmpassage Mülheim/Ruhr, haben über den Sieger abgestimmt, wobei Voraussetzung war, dass der entsprechende Film in den fünf Häusern gespielt wurde und diese auch den entsprechenden Aufsteller erhalten haben. Fünf Kinos übrigens, auf die zusammen genommen laut Anja Thies jede hundertste in Deutschland verkaufte Kinokarte entfällt.

Die Wahl fiel letztlich auf den beeindruckenden Blickfang zu "Transformers: Ära des Untergangs Clip" aus dem Hause Paramount. Der Münchner Major wird den Preis während seiner Tradeshow im Rahmen der diesjährigen Filmwoche München entgegen nehmen. Verbunden ist die Ehrung mit einem Preisgeld von 5000 Euro in Form von Marketingbuchungen in Höhe von je 1000 Euro in jedem der fünf Kinos.

Das Voting sei bis zuletzt spannend gewesen, wie die drei Geschäftsführer betonen, am Ende setzte sich der mächtige Dinobot gegen den Aufsteller zu "The Lego Movie Clip" und die kurz vor Weihnachten ausgelieferte "Telefonzelle" zu "Nachts im Museum - Das geheimnisvolle Grabmal Clip" durch.

Quelle: Blickpunkt:Film



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