Lumen erstrahlt in neuem Glanz


Was tun während der unvermeidlichen Kinoflaute rund um die Fußball-WM? Für Lutz Nennmann und Meinolf Thies, die Geschäftsführer des Dürener Kinos Das Lumen, das von ihnen seit 1. Mai 2013 betrieben wird, war die Antwort klar: Man nutzte die Zeit für eine umfassende Modernisierung des Hauses, die keinen Gastbereich unberührt ließ. "WM, kaum Filme, also Betrieb vier Wochen schließen und Gas geben", so Nennmann. Ein durchaus ambitionierter Plan für solch ein umfangreiches Vorhaben, denn innerhalb des Zeitfensters - inklusive einer zweiwöchigen Vorbereitungsphase vor der Schließung - musste alles erledigt sein, wie Thies schildert.

Insgesamt 1,5 Mio. Euro haben Nennmann und Thies in ihr Kino investiert und dabei dessen Gesicht nachhaltig verändert. 20 Prozent der Sitzkapazität in den sieben Sälen wurde zugunsten großzügigerer Bestuhlung mit Sesseln von Euroseating geopfert, die Logen wurden komplett mit Ledersesseln und Holztischen ausgestattet. Zwei der Säle erhielten zudem D-Box-Motion-Seats. Damit nehmen die beiden Kinomacher nach eigenen Angaben eine Vorreiterrolle ein - denn vier der bislang nur sechs mit D-Box ausgestatten Kinosäle in Deutschland werden von ihnen betrieben, darunter die zwei Säle im Cinemaxx Solingen. Weiterhin erhielten sämtliche Säle 7.1-Sound, vier Säle verfügen nun über XPand-3D-Anlagen und teilweise wurden auch neue Leinwände installiert.
Der Eingangsbereich, das Foyer und die Gastronomieeinheiten wurden innenarchitektonisch komplett neu aufgebaut, schon beim Betreten werden die Gäste nun von bequemen Sitznischen empfangen. Die Ticketkassen wurden verlegt, um mehr Platz im Foyer zu schaffen, das nun auch über eine Lounge verfügt. Zudem wurde das Beleuchtungskonzept völlig neu ausgerichtet. "Gemäß unserer Philosophie müssen Foyer-Bereiche zum Verweilen einladen, also: eine schöne, gemütliche Kinoatmosphäre bieten, anspruchsvolles Ambiente zum Wohlfühlen ohne abgehoben zu sein", beschreibt Thies den eigenen Anspruch. Renoviert wurden auch die Sanitärbereiche, die nun mit einer Innovation aufwarten können: "Auch da wollten wir vorlegen und sind nun Deutschlands erstes Kino, in dem die Wasserhähne gleichzeitig auch die Händetrockner sind", erläutert Nennmann.
Innovativ zeigt man sich auch in einem anderen Segment: Wie schon in der Cineworld Lünen und dem Cinemaxx Solingen können Gäste ihren Kinobesuch mit einem ganz besonderen Service aufwerten. Über die Website www.Mein-Kino-Bus.de können Besucher den "Lumen Kinobus" chartern, mit Chauffeur und Getränkeservice an Bord. Die Gäste werden von zu Hause mit einem edel ausgestatteten VW Multivan abgeholt, erhalten "Fahrgetränke" nach Wunsch und lassen sich nach dem Kinobesuch wieder nach Hause fahren oder dorthin, wo der Abend fortgesetzt werden soll. Inklusive der Tickets sowie Snack und Getränk zur Vorstellung kostet das Angebot in einem Umkreis von 30 km in Düren insgesamt 260 Euro für vier Personen.
Konsequent setzt man auch ein weiteres in Lünen und Solingen erprobtes Konzept fort: Auch in Düren wird auf Leinwandwerbung verzichtet. Laut der Geschäftsführer kann man durch die eingesparte Zeit in Spitzenzeiten bis zu 300 Vorstellungen pro Woche anbieten.


Quelle: Blickpunkt:Film



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