Aus Comet Cinemas wird „Das Lumen“


Meinolf Thies und Lutz Nennmann sind Cineasten. Dass ihr Herz für das Kino schlägt, wird in jedem Satz der neuen Betreiber des Hauses an der Fritz-Erler-Straße deutlich. Beide bringen nicht nur langjährige Erfahrung als Betreiber von Kinos in Lünen und Solingen mit, sie haben ihr Metier auch bei einem der Großen der Branche gelernt.

Dass der Besucher im Mittelpunkt steht, braucht ihnen niemand mehr zu erklären. „Wir wollen Kino so machen, wie es der Gast will“, betont Thies, der schon das UCI in Hürth, das erste Multiplex-Kino Deutschlands, aus der Taufe gehoben hat. Besucherbefragungen gehören daher für Thies und Nennmann zum Standard.

Schritt für Schritt wollen die neuen Betreiber den Wohlfühlfaktor steigern, beispielsweise mit neuen Ledersitzen in den sieben Sälen, auch wenn die mit ihren seitlichen Tischen die Kapazität um 20 Prozent senken. Aber auch mit einer neuen Bar. Bis zu anderthalb Millionen Euro wollen sie in den kommenden zwei Jahren investieren.

Werbung und Eisverkäufer gehören zugunsten von bis zu 70 zusätzlichen Vorstellungen in der Woche bereits der Vergangenheit an, lange Wartezeiten an der Kasse und an den Theken sollen in Kürze verschwinden. Dazu werden die Betreiber auch Personal einstellen, das nicht mehr nur auf 450-Euro-Basis arbeitet, sondern auch in Teil- und Vollzeit, am liebsten aus allen Altersschichten. Denn sie wollen Kino auch für alle Zielgruppen anbieten.

Familien sollen mit gezielten Angeboten ebenso angesprochen werden wie Senioren mit einem Kaffee-Klatsch. Einen kostenlosen Kids-Club für Kinder unter zwölf Jahren mit speziellen Angeboten wollen sie schaffen und die Vorpremiere, die sogenannte Sneak-Preview, wieder einführen, in der Filme Wochen vor ihrem offiziellen Start gezeigt werden.

Nicht nur die Zahl der Aufführungen, die täglich früher starten, soll erhöht werden. Gleiches gilt für die Zahl der Filme pro Woche. Mit all diesen Maßnahmen sind sie überzeugt, künftig mehr als die zuletzt 280.000 Besucher pro Jahr in „Das Lumen“ locken zu können. So wird das Dürener Kino ab dem 1. Juli heißen. Der Name Comet hat dann ebenso ausgedient wie die bisherige Cinecard, die noch bis 30. Juni gültig bleibt.


Quelle: Aachener Zeitung



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