Filmpremiere

200 Solinger wollen „ihre“ Veronica Ferres treffen


Die in der Klingenstadt geborene Schauspielerin Veronica Ferres war zu Gast im Lumen.


Die Weltpremiere von Veronica Ferres’ neuem Film „Unter deutschen Betten“ fand am Mittwochabend im Lumen-Filmtheater vor mehr als 200 Zuschauern großen Beifall. Für die in Solingen geborene und jetzt in München lebende Schauspielerin war es Ehrensache, die erste offizielle Vorführung der am 5. Oktober startenden Komödie persönlich in ihrer Heimatstadt zu begleiten.

Gut gelaunt, geradezu überschwänglich, genoss sie daher ihren Auftritt in der Klingenstadt. Extra-Beifall erntete sie bei der Präsentation nach der Vorstellung, als sie sich vor der Leinwand auf den Boden legte und demonstrierte, wie sie sich bei ihrem Stunt in einer Hundeklappe gefühlt hatte: „Ich hatte hinterher lauter blaue Flecken am Körper. Wenn ich bei Schalke 04 oben ohne aufgelaufen wäre, wäre es nicht aufgefallen.“

Die Rechte für den Film von Jan Fehse hatte Veronica Ferres schon vor sechseinhalb Jahren erworben – und jetzt nach großen Schwierigkeiten als Produzentin zusammen mit dem 20th-Century-Fox-Verleih fertiggestellt. Gedreht wurde in München und Umgebung von Mitte August bis Ende Oktober 2016. „Das ist mein absoluter Lieblingsfilm“, sagte die Schauspielerin.

„Es war eine Steilvorlage für mich, eine Frau zu spielen, die von ganz oben nach ganz unten fällt. Dabei habe ich mich auch selbst auf die Schippe genommen.“ Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch des deutschen Autors Holger Schlageter unter dem Pseudonym Justyna Polanska, der sich zu einem Bestseller entwickelte und eine Diskussion über Sexismus, Schwarzarbeit und Ausbeutung durch Billiglöhne anstieß.

In den nächsten zwei Wochen ist Veronica Ferres auf Tour durch 24 ausgewählte deutsche Kinos: „Jeden Tag zwei Vorstellungen in zwei Städten.“ Dann geht es nach Südafrika zum Dreh ihres neuen Filmes mit Dieter Hallervorden. Weitere Verpflichtungen folgen, so dass sie keine Zeit hat, gelegentlich wie früher am Marktstand ihres Bruders Kartoffeln zu verkaufen. Besonders gerne dreht sie mit Heiner Lauterbach, mit dem sie auch privat befreundet ist. „Das erste und letzte Mal“ lautet der Titel des neuen gemeinsamen Films.

Die Stunts für „Unter deutschen Betten“ hat sie alle selbst gemacht: „Dabei darf man nicht nachdenken, im normalen Leben hätte ich das nie getan.“ Für sie ist die Komödie die höchste Herausforderung: „Komisch zu sein ist harte Arbeit.“

Im Lumen werden Filme mit brillanter Laser-Projektion gezeigt

Zuschauerin Renate Boswang erzählte, warum sie zur Premiere gekommen war: „Veronica ist Solingerin, daher wollte ich ihren neuen Film sehen. Das Publikum sollte sie durch einen Kinobesuch unterstützen.“ Amira Von Capelle ging strahlend mit Ferres-Autogramm und Selfie mit der Schauspielerin nach Hause. Vom Film war sie begeistert: „Man hat gemerkt, dass sie dahintersteht.“ Vor dem Autogrammtisch gab es eine große Warteschlange. Die Fans erhielten die begehrte Unterschrift oder ein Foto mit Ferres.

Kino-Geschäftsführer Meinolf Thies wies darauf hin, dass der Lumen-Premierensaal zu den sieben deutschen Kinos gehört, in denen die Filme mit brillanter Laser-Projektion gezeigt werden.


Quelle: Solinger Tageblatt / Foto: Lumen Solingen



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